Beyond 91 – Porträt der Perestroika-Generation

Monatelang habe ich mit cafébabel an diesem Projekt gearbeitet, im März ging die Webseite dann endlich online: 25 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zeigt das cafébabel-Projekt Beyond 91 – Porträt der Perestroika-Generation den enormen Wandel der post-sowjetischen Welt.

Die letzten Jahre der Sowjetunion bescherten dieser nicht nur den „wind of change“ – sondern auch einen unerwarteten Babyboom: Die sogenannten „Perestroika-Babys“ wuchsen jenseits des Eisernen Vorhangs auf. Als Teenager in einer sich chaotisch wandelnden Gesellschaft mussten sie lernen, was Freiheit in der Ära des beschleunigten Kapitalismus bedeutet – und der Tatsache ins Auge sehen, dass ihre Geburtsländer nicht mehr existierten.

25 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zeigt cafébabel mit seinem Projekt Beyond 91 – Porträt der Perestroika-Generation den enormen Wandel, den die post-sowjetische Welt erlebt. In Form von sieben multimedialen, grenzübergreifenden Geschichten, erzählt von der Perestroika-Generation selbst, vereint Beyond ‘91 die Arbeit von 14 jungen Journalist/-innen, Fotograf/-innen und Filmemacher/-innen aus sieben Ländern: Estland, Lettland, Litauen, Moldau, Russland, Ukraine und Weißrussland.

Visaginas_Aija Bley

Beyond ‘91 will die sich wandelnde gesellschaftliche, politische und kulturelle Identität der post-sowjetischen Länder aus heutiger Sicht zeigen: Wo steht die junge „Perestroika“- Generation heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion? Haben die Kinder der ehemaligen UdSSR noch etwas gemeinsam? Kann die post-Perestroika-Jugend in einer Zeit der – erneut – wachsenden Spannungen zwischen dem Westen und Osten Europas eine Brücke zwischen den beiden Welten bilden?

Finanziert und unterstützt wurde das Projekt von Advocate Europe, der Allianz Kulturstiftung, dem N-Ost-Netzwerk und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk. Ich war u.a. als Übersetzerin (Englisch -> Deutsch) dabei und bin sehr stolz auf unser tolles Team und das überzeugende Ergebnis. Im März lief schon die Ausstellung mit den besten Fotografien aus dem Projekt im CLB – Collaboratorium im Aufbauhaus am Moritzplatz (Berlin). Ab dem 27. April werden die Arbeiten einige Wochen im Berliner Centre Marc Bloch zu sehen sein.

Bild: (c) Aija Bley

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